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Microsoft Fabric Database Hub vereinheitlicht Daten

3 Min. Lesezeit

Zusammenfassung

Microsoft hat auf der FabCon und SQLCon 2026 neue Updates für die Datenplattform Microsoft Fabric angekündigt, angeführt vom Early-Access-Start von Database Hub in Fabric. Die Neuerungen sollen das Datenbankmanagement vereinheitlichen, die AI-Bereitschaft mit OneLake und Fabric IQ verbessern und Unternehmen dabei helfen, ihre Datenlandschaften über Cloud-, On-Premises- und Edge-Umgebungen hinweg zu steuern.

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Einführung

Microsoft positioniert Fabric als einheitliche Datenplattform für Datenbanken, Analytics und AI. Auf der FabCon und SQLCon 2026 stellte das Unternehmen mehrere Updates vor, die darauf abzielen, Datenfragmentierung zu reduzieren und Unternehmen dabei zu helfen, ihre Datenlandschaften auf AI-gesteuerte Abläufe vorzubereiten.

Was ist neu in Microsoft Fabric

Database Hub startet im Early Access

Die wichtigste Ankündigung ist Database Hub in Microsoft Fabric, das jetzt im Early Access verfügbar ist. Es bietet IT- und Datenteams eine einheitliche Möglichkeit, Datenbanken über folgende Dienste hinweg anzuzeigen und zu verwalten:

  • Azure SQL
  • Azure Cosmos DB
  • Azure Database for PostgreSQL
  • Azure Database for MySQL
  • SQL Server enabled by Azure Arc
  • Fabric Databases

Laut Microsoft ergänzt Database Hub integrierte Observability, delegierte Governance und Copilot-gestützte Erkenntnisse, damit Teams Änderungen in ihrer Datenbanklandschaft überwachen und empfohlene Maßnahmen schneller identifizieren können.

Neue Option zur Kostenoptimierung

Microsoft stellte außerdem einen Savings Plan für Datenbanken vor, mit möglichen Einsparungen von bis zu 35 % im Vergleich zur nutzungsbasierten Abrechnung bei ausgewählten Diensten.

Verbesserungen bei OneLake und Mirroring

Zur Unterstützung AI-fähiger Datengrundlagen hat Microsoft die Funktionen von OneLake und Mirroring erweitert:

  • Mirroring für SharePoint-Listen und Dremio ist jetzt in der Preview
  • Mirroring für Oracle und SAP Datasphere ist allgemein verfügbar
  • Azure Monitor Mirroring folgt in Kürze
  • Change Data Feed (CDF) und Ansichten auf gespiegelte Daten werden hinzugefügt, beginnend mit Snowflake
  • Shortcut transformations sind jetzt allgemein verfügbar
  • Die Konvertierung von Excel in Delta-Tabellen ist in der Preview
  • Das native Lesen aus OneLake über den Azure Databricks Unity Catalog ist jetzt in der Public Preview

Fabric IQ für semantischen AI-Kontext

Microsoft hob außerdem Fabric IQ hervor, das dabei hilft, Daten in semantischen Geschäftskontext für AI Agents zu verwandeln. In Kombination mit semantischen Modellen in Power BI soll dies verbessern, wie AI-Systeme Geschäftsdaten interpretieren und darauf reagieren.

Warum das für IT-Administratoren wichtig ist

Für Azure- und Datenplattformadministratoren weisen diese Ankündigungen auf ein stärker zentralisiertes Modell für Datenbank-Governance und Datenoperationen hin. Statt getrennte Dienste separat zu verwalten, können Teams auf eine einheitliche Control Plane zusteuern, die operative und analytische Workloads umfasst.

Die Fabric-Roadmap unterstreicht außerdem Microsofts Ausrichtung auf eine AI-fähige Architektur, in der saubere, vernetzte und semantisch aussagekräftige Daten zur Voraussetzung für Automatisierung und agentenbasierte Workflows werden.

Nächste Schritte

Administratoren und Architekten sollten folgende Maßnahmen in Betracht ziehen:

  • Den Early Access von Database Hub in Fabric für zentrale Datenbanktransparenz evaluieren
  • Prüfen, ob OneLake Mirroring den ETL-Aufwand in bestehenden Architekturen reduzieren kann
  • Möglichkeiten bewerten, Fabric IQ und semantische Modelle in Power BI für AI-Anwendungsfälle zu nutzen
  • Die aktuellen Datenbankkosten mit dem neuen Savings Plan für Datenbanken vergleichen

Für Unternehmen, die bereits in Azure SQL, SQL Server, Power BI oder Fabric investiert haben, könnten diese Updates die Daten-Governance vereinfachen und gleichzeitig die Bereitschaft für unternehmensweite AI-Initiativen verbessern.

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