Intune

Windows 365 und Intune: Mehr erweitertes Management

3 Min. Lesezeit

Zusammenfassung

Microsoft hat erläutert, wie Windows 365 und Intune jetzt enger zusammenarbeiten, um Cloud PCs und physische Geräte über eine einheitliche Admin-Erfahrung zu verwalten. Das Update hebt erweiterte Endpoint-Management-Funktionen wie Remote Help, Advanced Analytics, Endpoint Privilege Management, Cloud PKI und Enterprise App Management hervor und hilft IT-Teams, Sicherheit, Support und betriebliche Effizienz zu verbessern.

Audio-Zusammenfassung

0:00--:--
Brauchen Sie Hilfe mit Intune?Mit einem Experten sprechen

Einführung

Microsoft positioniert Windows 365 und Intune weiterhin als einheitliche Endpoint-Management-Lösung für Cloud PCs und klassische Geräte. Für IT-Administratoren ist das wichtig, weil es die Verwaltung vereinfacht und gleichzeitig konsistente Sicherheits-, Compliance- und Support-Workflows über die gesamte Endpoint-Landschaft hinweg erweitert.

Was ist neu bei Windows 365 und Intune

Die neuesten Hinweise von Microsoft betonen, dass sich Windows 365 Cloud PCs in Intune genauso verwalten lassen wie physische Windows-Endpunkte. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Einheitliches Endpoint-Management: Cloud PCs erscheinen im selben Intune admin center wie physische Geräte, wodurch separate VDI-Management-Tools überflüssig werden.
  • Konsistente Sicherheit und Compliance: Administratoren können Compliance-Richtlinien, Konfigurationsprofile, Security Baselines, App-Bereitstellungen und Windows Update-Ringe sowohl für Cloud PCs als auch für physische Geräte anwenden.
  • Zero Trust-Integration: Windows 365 nutzt Microsoft Entra ID, Conditional Access und die Integration mit Microsoft Defender, damit nur verifizierte Benutzer auf konformen Geräten auf Cloud PCs zugreifen können.
  • Endpoint Analytics für Cloud PCs: Intune kann Leistungsprobleme wie hohe CPU- oder Speicherauslastung anzeigen und Maßnahmen wie eine Größenanpassung von Cloud PCs empfehlen.

Hervorgehobene erweiterte Endpoint-Management-Funktionen

Microsoft hat außerdem erläutert, wie neuere Intune-Funktionen die Verwaltung von Windows 365 stärken:

  • Remote Help: Sicherer Remote-Support für Cloud PC-Benutzer mit authentifizierten Sitzungen, die an Entra ID gebunden sind.
  • Advanced Endpoint Analytics: Tiefere Einblicke in Zuverlässigkeit, Startleistung, Abstürze und Anomalien, damit Administratoren Probleme beheben können, bevor Benutzer betroffen sind.
  • Endpoint Privilege Management (EPM): Ermöglicht es Benutzern, Standardbenutzer zu bleiben, während kontrollierte, richtlinienbasierte Rechteerhöhungen für genehmigte Aufgaben oder Apps erlaubt werden.
  • Cloud PKI: Unterstützt die Zertifikatsbereitstellung ohne klassische lokale PKI- oder VPN-Abhängigkeiten.
  • Enterprise App Management: Vereinfacht die Bereitstellung und Wartung von Microsoft- und Drittanbieter-Win32-Apps über den von Microsoft gehosteten App-Katalog.

Auswirkungen auf IT-Administratoren

Für Administratoren ist der größte Vorteil die betriebliche Konsistenz. Anstatt separate Workflows für virtuelle und physische Endpunkte zu verwalten, können Teams dieselben Richtlinien, Berichte und Sicherheitskontrollen für beide nutzen. Das kann die Anzahl der Tools reduzieren, Provisioning und Deprovisioning beschleunigen und die Durchsetzung von Zero Trust-Praktiken erleichtern.

Auch Endbenutzer profitieren von schnellerem Support, zuverlässigerer Cloud PC-Leistung und stärkerer Sicherheit, ohne dauerhaft lokale Administratorrechte zu benötigen.

Nächste Schritte

IT-Teams, die Windows 365 nutzen oder evaluieren, sollten:

  1. Prüfen, wie Cloud PCs derzeit in Intune verwaltet werden.
  2. Bewerten, ob Remote Help, EPM, Cloud PKI oder Enterprise App Management zu bestehenden betrieblichen Lücken passen.
  3. Endpoint Analytics nutzen, um Leistungsprobleme zu identifizieren und die Größe von Cloud PCs zu optimieren.
  4. Conditional Access- und Compliance-Richtlinien so abstimmen, dass für Cloud PCs dieselben Sicherheitsstandards gelten wie für physische Geräte.

Für Organisationen, die Endpoint-Management- und Security-Tools konsolidieren möchten, wird die Kombination aus Windows 365 und Intune zu einer immer stärkeren Cloud-First-Option.

Brauchen Sie Hilfe mit Intune?

Unsere Experten helfen Ihnen bei der Implementierung und Optimierung Ihrer Microsoft-Lösungen.

Mit einem Experten sprechen

Bleiben Sie über Microsoft-Technologien auf dem Laufenden

Windows 365IntuneCloud PCendpoint managementZero Trust

Verwandte Beiträge

Intune

Microsoft Intune März 2026: Apple- und Admin-Updates

Die Microsoft Intune-Updates vom März 2026 verbessern die Zustellung von Windows-Benachrichtigungen, verschärfen Grenzen bei Rollenzuweisungen und erweitern den Schutz für Apple-Geräte. Die Version bringt außerdem ein früheres App-Vertrauen während des Autopilot-Setups, die allgemeine Verfügbarkeit der Update Readiness für Windows Autopatch sowie eine bessere Statusberichterstattung für iOS-Apps über Declarative Device Management.

Intune

Microsoft Intune stärkt App-Sicherheit für KI-Workflows

Microsoft erweitert Intune um neue Funktionen für die App-Sicherheit, darunter eine verbesserte Anwendungsinventarisierung ab Mai und automatische Updates für Enterprise Application Management ab Juli. Das ist wichtig, weil Unternehmen damit riskante oder nicht autorisierte Apps schneller erkennen, Versionsabweichungen reduzieren und den Schutz von Unternehmensdaten in KI-gestützten Arbeitsabläufen auf Endgeräten stärken können.

Intune

Intune für MSPs: 3 neue Multi-Tenant-Partner

Microsoft erweitert sein #IntuneForMSPs-Ökosystem um drei weitere validierte Multi-Tenant-Partner: AvePoint, CyberDrain CIPP und SoftwareCentral. Für Managed Service Provider ist das wichtig, weil sie damit Intune- und Microsoft-365-Umgebungen über mehrere Kundentenants hinweg stärker automatisieren, standardisieren und absichern können – mit weniger Eigenbau-Skripten, weniger manuellem Aufwand und besserer Governance.

Intune

Intune Februar-Update: Multi-Admin & Apple DDM

Das Intune-Update im Februar erweitert die Multi-Admin-Genehmigung auf Geräte-Compliance- und Konfigurationsrichtlinien aus dem Settings Catalog, sodass kritische Änderungen künftig von einem zweiten Administrator freigegeben werden müssen. Das stärkt Governance und Zero-Trust-Prinzipien, reduziert das Risiko unautorisierter oder versehentlicher Richtlinienänderungen und verbessert zugleich mit Apple DDM und präziserem Targeting die Verwaltung und Sicherheit von Geräteflotten.

Intune

Intune App Protection für Edge auf fremdverwalteten PCs

Microsoft bringt Intune App Protection Policies in der Public Preview für Edge for Business Work Profiles auf Windows-PCs, die bereits von einer anderen Organisation verwaltet werden. Damit können Unternehmen Browser-Zugriffe von Auftragnehmern gezielt im Arbeitskontext absichern, ohne das gesamte Gerät zu übernehmen – wichtig, weil sich Datenschutz-, Download- und Copy/Paste-Kontrollen so tenantgebunden direkt im Browser durchsetzen lassen.

Intune

Intune-Updates Januar 2026: Win32-Installer & EPM

Die Intune-Updates vom Januar 2026 erleichtern vor allem das Management von Win32-Apps: Administratoren können nun PowerShell-Skripte direkt als Installer hochladen, was schnellere Änderungen, flexiblere Deployments und eine klarere Erfolg-/Fehlerauswertung ermöglicht. Das ist besonders relevant, weil IT-Teams damit Software-Rollouts effizienter, nachvollziehbarer und compliance-sicherer umsetzen können – gerade in regulierten Umgebungen und bei komplexen Endpoint-Prozessen.