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Microsoft Intune April 2026: App-Inventar und SSO

3 Min. Lesezeit

Zusammenfassung

Die Updates von Microsoft Intune im April 2026 verbessern die Aktualität des Windows-App-Inventars, führen ein modernisiertes Linux Single Sign-On mit Microsoft Identity Broker ein und erweitern die Registrierung und Verwaltung von Apple-Geräten. Diese Änderungen sind für IT-Teams relevant, die schnellere Geräte-Einblicke, stärkere Identitätsintegration und einfacheren Support für gemeinsam genutzte oder spezialisierte Endpunkte benötigen.

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Einführung

Die Updates von Microsoft Intune im April 2026 adressieren mehrere langjährige Prioritäten von Administratoren: aktuellere Gerätedaten, stärkere plattformübergreifende Identitätsintegration und einfachere Verwaltung für spezialisierte Apple-Geräte. Für IT-Administratoren können diese Neuerungen die Transparenz verbessern, Anmeldehürden reduzieren und den Betrieb von Endpunkten im großen Maßstab vereinfachen.

Was ist neu in Intune im April 2026

Schnelleres Windows-App-Inventar

Intune hat das erweiterte App-Inventar im Tab All Apps für Windows-Geräte allgemein verfügbar gemacht.

Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören:

  • Aktualisierung des App-Inventars für die meisten aktiven, fehlerfreien Windows-Geräte mehrmals täglich
  • Uploads nur bei Änderungen, um die Netzwerkauslastung zu reduzieren
  • Neue Inventardetails wie Installationspfad, Installationsdatum, Deinstallationsbefehl, geschätzte Größe, Architektur, Installationsbereich pro Benutzer, Store-IDs und unterstützte Sprachen
  • Erfassung über alle Benutzer, die auf das Gerät zugegriffen haben, nicht nur über den aktuell angemeldeten Benutzer

Um diese Funktion zu nutzen, müssen Administratoren eine neue Richtlinie zur Gerätekonfiguration im Properties Catalog erstellen und sie unternehmenseigenen Windows 11-Geräten zuweisen, die in Microsoft Entra ID registriert sind.

Modernisiertes SSO für Linux

Intune unterstützt jetzt eine neue Linux-Anmeldeerfahrung mit dem Microsoft Identity Broker, der den bisherigen Java-Broker ersetzt.

Zu den Vorteilen gehören:

  • Ein stärker integriertes Microsoft Entra ID-Vertrauensmodell
  • Vollständiger Device Join für gerätegebundene Authentifizierungstoken
  • Unterstützung für phishing-resistente MFA, einschließlich zertifikatbasierter Authentifizierung, Smartcards und PIV-fähiger Sicherheitsschlüssel
  • Weniger Anmeldeaufforderungen durch die Ausstellung eines Primary Refresh Token (PRT)
  • Geringere Paketgröße und keine Abhängigkeit von einer Java-Runtime

Microsoft weist außerdem darauf hin, dass derselbe SSO-Ablauf jetzt auf iOS ebenso funktioniert wie unter Windows und macOS für Apps, die MSAL-APIs verwenden.

Erweiterte Apple-Geräteverwaltung

Intune hat die Unterstützung für die automatisierte Geräteregistrierung (ADE) von visionOS und tvOS erweitert, einschließlich Government Cloud-Umgebungen.

Neue Funktionen umfassen:

  • Benutzerlose ADE für gemeinsam genutzte und unbeaufsichtigte Geräte
  • Remoteaktionen in Massen oder einzeln wie Löschen, Ausmustern, Neustarten, Umbenennen und Synchronisieren
  • Bereitstellung von Konfigurationsprofilen über benutzerdefinierten Datei-Upload
  • Registrierungsbeschränkungen für unterstützte Apple-Betriebssysteme
  • Gruppierung zum Registrierungszeitpunkt in der neuen ADE-Richtlinienerfahrung

Intune hat außerdem die Kontrolle über Managed Apple Accounts erweitert, sodass Organisationen diese auf unternehmenseigene Geräte beschränken können.

Warum das für IT-Administratoren wichtig ist

Diese Updates verbessern drei kritische Bereiche:

  • Transparenz: aktuellere Windows-App-Daten helfen bei Software-Audits und der Fehlerbehebung
  • Sicherheit: Linux-SSO-Verbesserungen stärken Conditional Access und phishing-resistente Authentifizierung
  • Skalierbarkeit: neue Apple-Registrierungsoptionen erleichtern die Verwaltung von gemeinsam genutzten, Kiosk-, Retail- und Spezialgeräten

Microsoft hat außerdem ein neues Segment Intune: Myth vs. Reality eingeführt und hervorgehoben, dass 90 % der Geräteänderungen in weniger als einer Stunde verarbeitet werden, statt der häufig wiederholten Annahme von acht Stunden.

Nächste Schritte

Administratoren sollten:

  • die neue Richtlinie für das Windows-App-Inventar prüfen und bereitstellen
  • Linux SSO mit Microsoft Identity Broker für mit Entra ID verbundene Geräte evaluieren
  • Apple-ADE-Registrierungsrichtlinien für visionOS- und tvOS-Szenarien aktualisieren
  • Einschränkungen für Managed Apple Accounts in regulierten Umgebungen neu bewerten

Insgesamt bietet die Version vom April 2026 Intune-Administratoren stärkere Telemetrie, moderne Identitätsgrundlagen und bessere Kontrolle über neue Geräteplattformen.

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