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Power Platform Monitor-Warnungen GA: Was ist neu?

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Zusammenfassung

Microsoft hat Power Platform Monitor-Warnungen allgemein verfügbar gemacht und vordefinierte, standardmäßig aktivierte Warnungen, eine warnungsfokussierte Übersichtsseite sowie Unterstützung für Code App-Warnungen hinzugefügt. Das Update hilft Mandanten- und Umgebungsadministratoren, Probleme bei der Integrität von Apps, Flows und Agents früher zu erkennen und Ausfallzeiten in der Produktion mit geringerem Einrichtungsaufwand zu reduzieren.

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Einführung

Microsoft hat Power Platform Monitor-Warnungen offiziell allgemein verfügbar gemacht und erleichtert damit die proaktive Integritätsüberwachung für Administratoren, die Apps, Flows, Agents und Automatisierungen verwalten. Für IT-Teams mit Verantwortung für die Produktionsstabilität ist das relevant, weil sie nicht mehr auf von Benutzern gemeldete Vorfälle warten müssen, bevor sie handeln.

Was ist neu in GA

Vordefinierte Warnungen standardmäßig aktiviert

Die wichtigste GA-Erweiterung sind vordefinierte Warnungen. Diese von Microsoft erstellten Warnungen werden automatisch für jeden Mandanten aktiviert und geben Administratoren sofortige Transparenz, ohne dass zunächst benutzerdefinierte Regeln konfiguriert werden müssen.

Beispiele sind Warnungen, wenn:

  • die Verfügbarkeit häufig genutzter Canvas Apps unter 90 % fällt
  • die Verfügbarkeit häufig genutzter Model-driven Apps unter 90 % fällt
  • sich die Erfolgsraten häufig genutzter Cloud Flows verschlechtern

Diese Warnungen können auch dann ausgelöst werden, wenn sich Ressourcen nicht in einer Managed Environment befinden. So können Administratoren Probleme mit hoher Auswirkung im gesamten Mandanten schneller erkennen.

Neu gestaltete Monitor-Übersichtsseite

Microsoft hat außerdem die Monitor-Übersichtsseite neu gestaltet, um sie stärker auf Warnungen auszurichten. Administratoren erhalten jetzt auf einen Blick einen Überblick über aktive Warnbedingungen und den Ressourcenstatus über Umgebungen hinweg, wodurch sich Probleme schneller erkennen und untersuchen lassen.

Unterstützung für Code App-Warnungen

Benutzerdefinierte Warnregeln unterstützen jetzt zusätzlich zu Canvas und Model-driven Apps auch Code Apps. Das erweitert die Monitoring-Abdeckung und verschafft Administratoren frühzeitig Einblick in Leistungsverschlechterungen von Anwendungen.

Work queue-Warnungen in Public Preview

Parallel zur GA hat Microsoft Power Automate work queue-Warnungen in Public Preview eingeführt. Damit können Administratoren den Zustand von Work queues gemeinsam mit Apps, Flows und Agents proaktiv überwachen.

So funktionieren Monitor-Warnungen

Monitor-Warnungen basieren auf Schwellenwertregeln, die Administratoren für unterstützte Metriken definieren. Nachdem Microsoft Metrikdaten aus Umgebungen aggregiert hat, werden die Warnregeln täglich ausgewertet. Wird ein Schwellenwert überschritten, erhalten Empfänger eine E-Mail-Benachrichtigung mit einem direkten Link zu den zugehörigen Details.

Administratoren können:

  • Regeln auf eine Umgebung oder ein bestimmtes Element eingrenzen
  • mehrere Empfänger hinzufügen, einschließlich Sicherheitsgruppen
  • aktive Regeln und den Warnverlauf in der Ansicht „Alert Rules“ prüfen

Warum das für Administratoren wichtig ist

Für Power Platform-Administratoren verbessert die GA-Version das operative Monitoring bei geringerem manuellem Einrichtungsaufwand. Vordefinierte Warnungen bieten sofortigen Basisschutz, während benutzerdefinierte Regeln es Teams ermöglichen, das Monitoring für geschäftskritische Apps und Automatisierungen gezielt anzupassen.

Das sollte Organisationen dabei helfen:

  • Ausfallzeiten zu reduzieren
  • Zuverlässigkeitsprobleme früher zu erkennen
  • die Transparenz über den Produktionszustand zu verbessern
  • Warnprozesse über Umgebungen hinweg zu standardisieren

Nächste Schritte

Administratoren sollten die neuen vordefinierten Warnungen in ihrem Mandanten prüfen, Benachrichtigungsempfänger validieren und benutzerdefinierte Warnregeln für kritische Apps, Flows und Agents erstellen. Wenn Ihre Organisation auf Power Automate work queues angewiesen ist, kann es sich außerdem lohnen, die neue Warnfunktion in der Preview zu testen.

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